Artikel mit dem Tag "Baurecht"



17. Mai 2016
Angebotsunterlagen beinhalten insbesondere im Baubereich, aber auch für die Erstellung einer Webseite, eines Design oder im Bereich von Architektenleistungen umfangreiche Angaben zu den einzelne Leistung. Zum Teil sind bereits im Angebot selbst, technische Ausführungen, Zeichnungen und Abbildungen enthalten. Können diese Unterlagen durch den Kunden oder der Konkurrenz ungefragt verwendet werden? Oder bestehen urheberrechtliche Ansprüche des Anbieters an den Angebotsunterlagen?
15. März 2016
Seit dem 13.06.2014 gelten eine Vielzahl neuer Regelungen im Verbraucherrecht. Was vielen bislang nicht bewusst ist: Widerrufsrechte und Informationspflichten bestehen nicht nur im Onlinehandel. Auch Handwerksbetriebe, die Verträge „vor Ort beim Kunden“ abschließen, müssen zum Beispiel über das Widerrufsrecht belehren! Ohne Belehrung laufen Unternehmen Gefahr auf ihren Kosten sitzen zu bleiben und es drohen kostenpflichtige Abmahnungen!
05. Februar 2016
Leistungsbeschreibungen können entweder mit einem Leistungsverzeichnis erstellt werden, in dem sämtliche Arbeitsschritte und Materialien genau aufgeführt sind. Es kann aber auch (nur) ein Leistungsprogramm Inhalt sein. Bei dieser Art der Leistungsbeschreibung bleibt es dem Auftragnehmer überlassen, wie er das funktionstaugliche Werk erstellt. Es wird im Leistungsprogramm nur die erwartete Funktion festgelegt. Was zunächst nach Freiräumen für den Auftragnehmer klingt, kann aber...
15. September 2015
Im Rahmen von Bauarbeiten kann es durchaus vorkommen, das diese zu Schäden an der unmittelbar angrenzenden Nachbarbebauung führen. Der Nachbar kann die Schäden beim Auftraggeber in der Regel ersetzt verlangen. Dies setzt grundsätzlich aber ein rechtswidriges und schuldhaftes Verhalten des Bauherrn voraus! Für den Nachbarn erscheint es insoweit von Vorteil, den Auftragnehmer als bauausführenden Unternehmer verschuldensunabhängig in Anspruch zu nehmen. Aber geht das?
08. September 2015
Bei mangelhaften Leistungen kann der Auftraggeber vom Auftragnehmer zunächst Nacherfüllung verlangen. Ist die hierfür gesetzte Frist fruchtlos abgelaufen, können u.a. Drittunternehmen mit den Beseitigungsmaßnahmen beauftragt werden. Müssen diese Kosten dann aber stets auch in vollem Umfang vom Auftragnehmer erstattet werden?
03. September 2015
Ist die gelieferte Ware mangelhaft, muss der Käufer den Mangel rügen und dem Verkäufer eine angemessene Frist zur Nacherfüllung setzen. Erst wenn die Frist fruchtlos verstrichen ist, können weitergehende Rechte wie Rücktritt und Schadensersatz geltend gemacht werden. Welche Anforderungen sind an eine solche Mängelrüge zu stellen? Reicht es aus, den Verkäufer zur Erklärung über seine Bereitschaft zur Mängelbeseitigung aufzufordern?
01. September 2015
Unternehmen müssen ihr Material beim Hersteller, Großlieferanten oder Händler beschaffen. Stellt sich beim Einbau dann heraus, dass das Material mangelhaft ist, stellt sich die Frage nach den Kosten! Muss der Lieferant die Einbaukosten und die Ausbaukosten dem Unternehmer erstatten? Schließlich ist dieser wiederum gegenüber seinem Verbraucher-Kunden hierzu verpflichtet! Für Betriebe als „letztes Glied“ in der Kette besteht hier eine erhebliche Regelungslücke!
25. August 2015
Störungen und Behinderungen im Bauablauf können sowohl für den Auftraggeber, als auch für den Handwerker als Auftragnehmer zu erheblichen wirtschaftlichen und rechtlichen Konsequenzen führen! Wie soll man aber mit Behinderungen und Konflikten am Bau umgehen? Wie kann man sich rechtlich absichern?
20. August 2015
Die Leistungsbeschreibung ist bei Bauverträgen der Kern der Leistungspflichten. Die Beschreibungen sind mal mehr und mal wenigen detailliert. Enthält eine Detailposition keine Angabe zu einer bestimmten Art und Weise der Ausführung, kommen aber gleichwohl verschiedene Varianten in Betracht, so muss der Auftragnehmer vor Abgabe seine Angebots über diese Varianten informieren. Bestehen hierbei Unsicherheiten über die tatsächlichen Verhältnisse, so muss der Auftragnehmer diese erfragen....
20. August 2015
Komplexe Bau- und Werkleistungen begründen ein Bedürfnis nach Sicherheiten. Sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer sind an der ordnungsgemäßen Erfüllung der jeweiligen Pflichten des Vertragspartners interessiert. Das Gesetz sieht für den Auftraggeber Rechte u.a. in Form von Sicherheitseinbehalten vor. Zugleich aber auch Pflichten zur Rückgabe, wenn kein Sicherungsbedürfnis mehr besteht. Wann aber entfällt das Bedürfnis? Oder kann die Sicherheit auch auf weitere Verträge mit dem...

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