Heilmittelwerberecht

Werbung in Apotheken

Im Bereich der Werbung mit Arzneimitteln steht der Gesundheitsschutz der Kunden im Fokus. Risiken und Nebenwirkungen können hier zu erheblichen Schäden führen. Gleichwohl besteht aber auch ein Bedürfnis an der Bewerbung neuer Arzneimittel und Medizinprodukte - können diese doch auch helfen! Welche Gesetze es zu beachten gibt und welche Grenzen einzuhalten sind, stelle ich Ihnen nachfolgend zusammen!

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Werbung mit „Bach-Blütenprodukten“ ist ohne zusätzliche gesundheitsbezogenen Angaben nach der HCVO unzulässig!

Das OLG Hamm hat entschieden, dass die Werbung mit „Bach-Blütenprodukten“ in denen allgemeine Angaben wie: für „emotional aufregende Situationen“ oder „unterstützen können, emotionale Herausforderungen zu begegnen“ enthalten sind, unzulässig ist, wenn dieser Werbung keine speziellen gesundheitsbezogenen Angaben beigefügt sind.

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Kein Wettbewerbsverstoß durch eine Arzneimittelbezeichnung, wenn diese Angabe im behördlichen Zulassungsverfahren geprüft und genehmigt wurde.

Ein Arzneimittel, dass in seiner Bezeichnung den Zusatz „kardio“ enthält, verstößt nicht gegen des wettbewerbsrechtliche Irreführungsverbot, wenn im Rahmen des behördlichen Zulassungsverfahrens diese Bezeichnung Gegenstand der Prüfung war. Die arzneimittelrechtliche Zulassung entfaltet insoweit eine Legalisierungswirkung.

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Werbung mit "kostenloser Zweitbrille" kann wettbewerbswidrig sein

Der BGH hat entschieden, dass die Werbung zum Kauf einer Brille mit Premiumgläsern gegen das Wettbewerbs- und Heilmittelwerberecht verstoßen kann, wenn hierbei zugleich die kostenlose Abgabe einer Zweitbrille besonders herausgestellt wird.

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