AGB


AGB – Wie groß muss das Kleingedruckte sein?

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind sowohl online als auch offline nicht mehr wegzudenken. Neben einer effektiven Vertragsgestaltung, können durch AGB zugleich auch die gesetzlichen Informationspflichten erfüllt werden. Allerdings sind sowohl die inhaltliche Ausgestaltung als auch die Schriftgröße

für die Wirksamkeit von AGB von Bedeutung. Wie groß muss aber das Kleingedruckte genau sein?

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Keine Pflicht zur Mängelrüge in AGB

Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), wonach Verbraucher nach Erhalt der Ware diese zu prüfen und offensichtliche Mängel unverzüglich zu rügen haben, sind unwirksam. Insbesondere dann, wenn nicht klar hervorgeht, dass die fehlende Rüge keinen Einfluss auf die gesetzlichen Gewährleistungsrechte hat.

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Die wirksame Einbeziehung von AGB in mündliche Verträge

Für die wirksame Einbeziehung von AGB gibt der Gesetzgeber klare Regeln vor. Grundsätzlich muss der Verwender bei Vertragsschluss auf die Geltung der AGB hinweisen, seinem Vertragspartner die Möglichkeit geben in zumutbarer Weise hiervon Kenntnis nehmen zu können und schlussendlich muss der Vertragspartner mit der Geltung auch einverstanden sein. Wie sind diese Voraussetzungen bei mündlichen Verträgen umzusetzen?

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Textform in AGB - Ab Oktober gelten neue Regelungen!

Nach aktueller Rechtslage ist es in AGB unzulässig, dem Vertragspartner eine strengere Form als die Schriftform vorzugeben. Ab Oktober gilt ein neuer § 309 Nr. 13 BGB. Ab dann sind Vorgaben die eine strengere Form als die “ Textform” vorsehen unwirksam! Unternehmen sollten ihre AGB prüfen und bei Bedarf anpassen. Das gilt auch im Zusammenhang mit Vorformulierungen im Arbeitsvertrag.

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Gekauft wie gesehen = wirksamer Haftungsausschluss für Mängel?

Beim Verkauf von Gebrauchtwaren und Gebrauchtwagen findet man in den Verträgen häufig die Klausel “Gekauft wie gesehen unter Ausschluss der Gewährleistung”. Für Unternehmen und Händler stellt sich die Frage, ob ein solcher Ausschluss auch gegenüber Verbraucher-Kunden wirksam ist! Denn Verstöße führen nicht nur zur Unwirksamkeit der Klausel und somit zur vollen Haftung. Auch kostenpflichtige Abmahnungen der Konkurrenz drohen!

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Haftungsausschlüsse in AGB

Haftungsausschlüsse und Haftungsbeschränkungen sind in fast allen AGB von Unternehmen zu finden und auch sinnvoll, will man nicht den gesetzlichen Regelungen unterliegen. Bei der Formulierung ist jedoch äußerste Sorgfalt geboten. Denn unwirksame Klauseln führen nicht nur zur Anwendung der gesetzlichen Regelungen. Sie können vielmehr auch selbst Schadensersatzansprüche und kostenpflichtige Abmahnungen zur Folge haben.

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„Irrtümer vorbehalten“ - unzulässige Klausel im Onlinehandel!

Fehler können passieren! Farbabweichungen bei Produktbildern aufgrund technischer Probleme, ein falscher Preis weil das Komma falsch gesetzt wurde oder die Artikelbeschreibung passt nicht zur eigentlichen Ware. Egal wie – im Onlinehandel finden sich vielzählige Klauseln, durch die die Haftung für Irrtümer, falsche Preisangaben oder Fehler in der Beschreibung ausgeschlossen werden soll. Was in Printkatalogen möglich ist, geht im Online-Handel nicht unbedingt!

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Aufrechnungsverbote in AGB? Möglichkeiten und Grenzen!

 

Unternehmer verwenden in ihren AGB oftmals die Klausel „Eine Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.“

Was auf den ersten Blick als wirksame und nützliche Regelung erscheint, kann jedoch sowohl gegenüber Verbraucherkunden als auch gegenüber Geschäftskunden unwirksam sein. Mögliche Folgen: Aufrechnung, Schadensersatz und Abmahnungen! Wie sollten aber solche Klauseln ausgestaltet werden um wirksam zu sein?

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Abmahnungen unwirksamer AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen sind heutzutage Gang und Gäbe. Sie erleichtern das Alltagsgeschäft und schaffen Sicherheit für Verträge mit Kunden, Lieferanten und Auftraggebern. Jedoch kann die Verwendung unzulässiger AGB für Unternehmen doppelt teuer werden. Neben der eigentlichen Unwirksamkeit und etwaigen Schadensersatzansprüchen, können auch wettbewerbsrechtliche Abmahnungen folgen. Welche Klauseln sollten vermieden werden?

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Unwirksame AGB – Was Unternehmer beachten sollten!

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind für die alltägliche Praxis unerlässlich. Gleichwohl finden sich in einer Vielzahl von Verträgen und Mustervorlagen unzulässige AGB-Regelungen. Die Konsequenzen betreffen nicht nur das Verhältnis zum Vertragspartner, sondern können auch durch Konkurrenten und Mitbewerber (kostenpflichtig) abgemahnt werden.

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AGB-Recht: Die salvatorische Klauseln als Abmahnrisiko

In einer Vielzahl von Verträgen wird innerhalb der AGB die sog. salvatorische Klausel fast schon als obligatorische Regelung aufgenommen. Sei es im Bauvertrag, im Arbeitsvertrag, im Lieferanten- oder im Kauf- und Werkvertrag. Doch was gut gemeint ist, ist meist schlecht gemacht. Denn derartige Klauseln sind sowohl im Bereich zwischen Unternehmern und Verbrauchern (B2C), als auch im Verhältnis zwischen Unternehmern (B2B) meist unwirksam. Was genau besagt diese Klausel und ist sie wirklich notwendig?

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Unwirksame AGB? Wenn Vorformulierungen für Unternehmen doppelt teuer werden!

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind im heutigen Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken. Egal ob Verträge mit Verbrauchern oder mit Unternehmen. AGB sollen für eine Vielzahl von Fällen einheitliche Vereinbarungen schaffen.Sind diese Regelungen jedoch unwirksam, sind die Rechtsfolgen nicht zu unterschätzen. Schadenersatz und sogar Abmahnungen können drohen! Was muss bei der Erstellung und Einbeziehung beachten?

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Ausschluss einer Gewährleistungsbürgschaft auch in AGB eine Bauvertrages möglich?

Verträge enthalten nicht nur von Seiten der Auftragnehmer gegenüber (privaten) Kunden allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB). Auch Verträge zwischen Genral- und Subunternehmer (B2B), beinhalten in der Regel vielzähligen vorformulierte Bestimmungen. In jedem Fall bezweckt der Verwender von AGB die umfassende Wahrung seiner eigenen Interessen. Dies darf jedoch nicht einseitig zu Lasten des Vertragspartners erfolgen. Was im Bereich zu Privaten (B2C) streng nach den §§ 309, 308 BGB zu bewerten ist, findet im Bereich zwischen Unternehmen (B2B) über § 307 BGB Anwendung. Hier darf auch der Summierungseffekt nicht übersehen werden.

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(unwirksame) Aufrechnungsklauseln in Lieferanten- und Werkverträgen

Unternehmen, die bei ihren Lieferanten Material oder Ersatzteile kaufen, Handwerker die Bauverträge mit ihren Auftraggebern abschließen oder Architekten, die Werkverträge auf Grundlage der HOAI abschließen – allen Verträgen gemein ist in der Regel die Verwendung von AGB. Insbesondere Klauseln, die die Aufrechnung mit Gegenansprüchen ausschließen sind gängige Praxis! Gemessen an § 309 Nr. 3 BGB sind solche Klauseln unwirksam, wenn auch unbestrittene oder rechtskräftig festgestellte Forderungen erfasst werden. Oder gibt es noch weitere Einschränkungen?

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AGB - (un)zulässige Haftungsfreizeichnung zwischen Unternehmern!?

Bei der Verwendung von AGB ist von wesentlicher Bedeutung, ob die Klauseln gegenüber Verbrauchern und/ oder Unternehmen benutzt werden. Die Kontrolle gegenüber Unternehmen ist weniger streng als bei Verbrauchern. Allerdings verwischt die Grenze immer mehr, sodass auch bei er Verwendung zwischen Unternehmern (B2B) immer mehr zur Vorsicht zu raten ist.

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AGB beim Gebrauchtwagenhandel des Zentralverband des Kfz-Gewerbes (ZDK) sind unwirksam.

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die in den AGB- Empfehlungen des ZDK enthaltenen Regelungen zur Verkürzung von Verjährungsfristen beim Gebrauchtwagenkauf unwirksam sind. Es gelten die gesetzlichen Regelungen, sodass eine Gewährleistungsfrist von grundsätzlich 2 Jahren besteht.

Die Verwendung unwirksamer AGB kann zudem auch zu wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen und weiteren Schadensersatzansprüchen führen!

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Die Schriftformklausel in der Praxis

Egal ob Werkverträge mit den Auftraggebern oder Kaufverträge mit den Lieferanten. Oftmals enthalten diese Verträge eine „Schriftformklausel“. Demnach sollen Änderungen, Ergänzungen oder abweichende Regelungen des ursprünglichen Vertrages nur wirksam sein, wenn sie schriftlich vereinbart wurden! Was gilt aber im Fall, dass auf der Baustelle nachträglich noch eine mündliche Vereinbarung erfolgt? Geht dann trotzdem die vereinbarte Schriftform vor?

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